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FRANS- Plakate in Frankfurter U-Bahnen

Zum Jahreswechsel steht eine Kampagne in den U-Bahnen des Frankfurter Stadtverkehrs an, im Rahmen derer für einen Monat (15.12.2018 – 14.01.2018) Din A3 Plakate im Nahverkehr ausgehängt werden. Ziel der Aktion ist, allgemeine Mythen über Suizidalität zu entkräften und ein Bewusstsein für diese Thematik zu schaffen. FRANS will damit vor allem die Entstigmatisierung dieser Thematik bewirken. Während z.B. mitunter immer noch Unklarheit darüber herrscht, ob man betroffene Personen direkt auf Suizidalität ansprechen sollte/„darf“, da „man sie erst auf solche Gedanken bringen könne“ steht die gesamte Kampagne unter dem Slogan „Reden kann Leben retten“. Drei unterschiedliche Plakate sollen jeweils einen Mythos entkräften und einen alternativen Umgang aufzeigen.

Suizidalität ist in den allermeisten Fällen Ausdruck von ernstzunehmenden psychischen Krisen oder psychiatrischen Erkrankungen, in denen professionelle Hilfe angezeigt ist. Oft werden diese Krisen aber auch bzw. zunächst im Umfeld wahrgenommen. Wie aber mit Anzeichen und Andeutungen umgehen? Darüber herrscht oftmals Unklarheit und Unsicherheiten. Diesen Unsicherheiten entgegenzuwirken und Handlungsansätze aufzuzeigen, aber auch für Anzeichen zu sensibilisieren ist ein Ziel der U-Bahn-Kampagne.

Auf den Plakaten wird hierzu auf diese Webseite mit ihren zahlreichen Hinweisen auf Hilfsangebote verwiesen sowie die im Rahmen des „Frankfurter Projekts zur Prävention von Suiziden mittels Evidenz-basierter Maßnahmen“ (FraPPE) neu entstandene Hotline-Nummer 069 – 630 13 113, unter der rund um die Uhr eine der Psychiatrischen Kliniken in Frankfurt erreicht werden kann.

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